Wenn wir nicht am Strand waren …

Rund um Cadzand gibt es einige kleine Ortschaften. An einem bewölkten Tag führte uns unser erster Ausflug nach Sluis. Dort erwartete uns eine dank Wochenmarkt sehr überfüllte Stadt und eine daraus resultierende Parkplatzknappheit. Kurz bevor wir aufgeben wollten, fanden wir dann aber eine Abstellmöglichkeit für unsere Autos und nachdem wir kurz die Geschäfte unsicher gemacht hatten, machten wir es uns im Schatten des Rathauses gemütlich. Dort konnten die Kinder einige Runden auf dem Karussell drehen, Lara wickelte die Babypuppe – die selbstverständlich mit auf den Ausflug musste – und Milla brachte sie zum Schlafen. Währenddessen verschwand Benni auf einmal. Wir alle vermuteten, er hätte jemanden Bekannten gesehen, da er zielstrebig davon eilte. Doch kurze Zeit später kam er wieder – aus dem Whisky-Haus. Denn obwohl der irische Whiskey anders geschrieben wird als seine schottischen Verwandten, führte der Laden auch irische Köstlichkeiten. Und da hier die Alkoholsteuer und Mehrwertsteuer so hoch sind, kann man in fast jedem anderen Land das importierte Getränk günstiger erstehen als hier in den Brennereien.

Sluis

Unseren zweiten Ausflug machten wir nach Breskens. In dem kleinen Hafenort führte uns unser erster Weg zu einer Fischbude, an der wir Fisch, Muscheln und Pommes aßen und uns für den weiten Weg bis zur Eisdiele stärkten.Dort angekommen konnten die Kinder auf drei riesigen Fischen herum klettern, während wir den Volleyballern zuschauten, deren Spielfeld eine Art übergroße Hüpfburg war. Wie bei viele holländische Häusern sind auch in Breskens liebevolle Details an den Hauswänden, auf Türrahmen und an Fenstern zu finden. Im Hafen kann man Stunden damit verbringen, die einfahrende Schiffe, den Fischhändler im Hafenbecken mit seinem kitschig-überladenen und einzigartigen Schiff und viele Möwen zu beobachten.

Breskens

Und dann wollten wir eine Fahrradtour nach Belgien machen. Die Grenze ist nicht so weit weg und es ist ja alles flach – dachten wir. Wir liehen uns also ein Fahrrad aus und fuhren los – um nach ca. 2 km völlig am Ende unserer Kräfte wieder zum Fahrradverleih zurück zu kehren und uns erst einmal mit Eis zu stärken. Aber die eine Stunde hat Spaß gemacht!

Fahrradtour

Deutlich entspannter war da unsere Tretbootfahrt über die Wasserstraßen in dem Roompot Ferienpark. Doch auch hier winkte als Belohnung ein Eis – schließlich war die Anstrengung, vier Kinder vom “Über-Bord-Gehen” abzuhalten auch nicht zu verachten.

Tretbootfahren

6 Kommentare

  1. Ähmmm, um kurz eine fehlende Information nachzuliefern, die offensichtlich bei dem Beitrag „vergessen“ wurde. Die Frauen haben sich überlegt, dass man mit so einem Fahrrad mal eben nach Belgien fahren kann und haben unsere Einwände wie „Ja ne ist klar“ penetrant ignoriert.

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    • „Ja ne is klar“ ist ja auch kein konstruktiver Einwand oder? Und wir hätten es schaffen können, hättet ihr euch nicht bei der Abholung des Fahrrads schon so verausgabt 😉

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      • Ok, es kamen auch Einwände wie „Das Fahrrad wiegt 3 Tonnen, damit kommen wir nichtmal auf die Düne“. Und zum Thema „wir hätten es schaffen können“ – ja, wenn Frauen und Kinder gelaufen wären 😉

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  2. Hihi! Da ist wohl jemand der Beteiligten mit Deiner Darstellung der Ereignisse nicht ganz zufrieden 😉 Sehr schöne Bilder. Ich b in nie soweit gekommen, nur bis Bergen op Zoom. Wer dich mir merken, falls ich mal einen Prinzessinnenurlaub plane

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