Schlaflos in Calais

Schlaftrunken fallen wir um 7 Uhr aus dem Bett – wortwörtlich. Dank einem etwas kleinen Zimmer mit einem etwas kleinen Bett und etwas hohen Temperaturen haben wir alle in dieser Nacht sehr wenig Schlaf bekommen und unsere Große ist auch noch in den wenigen Minuten, in denen wir uns alle im Tiefschlaf befanden, aus dem Bett geplumpst – wodurch der Tiefschlaf natürlich bei uns allen beendet wurde. Dennoch ist die Laune überraschend gut und da uns nichts im Hotel hält, packen wir unsere Sachen zusammen, schnappen uns unseren Reiseproviant vom Vortag und überqueren die Straße. Dort liegt der leere, weiße Sandstrand von Calais/Frankreich. Die nächste Stunde verbringen wir mit Aufwachen, Sandburgen bauen, Milchbrötchen essen, Schiffe beobachten und den Beginn unseres Urlaubs genießen.

Calais

Als wir uns fit genug fühlen, um trotz Übermüdung im Rechtsverkehr zu überleben, setzen wir uns wieder ins Auto und fahren Richtung Belgien – bereits eine halbe Stunde später haben wir unser 1. Etappenziel erreicht: De Panne/Belgien. Dort besuchen wir auf dem Campingplatz Freunde und verbringen einige wunderbar entspannte Stunden am Strand. Nachdem es keinen Quadratzentimeter an unseren Kindern mehr gibt, der nicht eingesandet ist und die drei satt, müde und glücklich sind, machen wir uns auf den letzten Abschnitt unserer Reise.

De Panne/Belgien

Um 16.30 Uhr – 32,5 Stunden und knapp 1.000 km nach unserer Abfahrt Zuhause – kommen wir an unserem Urlaubsziel in den Niederlanden an – und erleben dort eine riesige Überraschung. VIELEN DANK!

Angekommen

Unser Fazit nach dieser Fahrt: Immer wieder!

Die Reise war sehr abwechslungsreich durch die zahlreichen Unterbrechungen auf der Fähre, im Eurotunnel und dem Besuch bei Freunden, die Kinder waren dank ausreichend vielen Hörspielen und Malbüchern gut beschäftigt und dank Salzstangen und Gurkenscheiben auch unfallfrei gesättigt. Aufgrund unserer zahlreichen Touren durch Irland sind wir alle längere Autofahrten gewohnt und gerade Lara kann sich und mich wunderbar damit beschäftigen, Sachen zu finden, die ich fotografieren soll – egal ob es sich um ein buntes Haus, einen kleinen Felsbrocken, eine Kuhherde oder schlafende Familienmitglieder handelt. Und das es auch unseren Kindern gefallen hat, zeigt mir Millas Frage vor dem Einschlafen: “Mama, können wir die Rückfahrt nach Hause genau so machen, wie die Hinfahrt?”

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