Ein typisch irischer Sonn(en)tag

Planlos und wechselhaft – so könnte man unseren heutigen Sonntag beschreiben. Der Kalender zeigte uns für heute nichts an und das Wetter war am Morgen unverhofft schön – aber wir hatten keine Ahnung, wohin wir wollten. Nach einigen Überlegungen entschieden wir uns, zu den National Stud in Kildare zu fahren, denn dort waren wir noch nie, haben aber schon viel Positives gehört. Nachdem Benni vom Laufen zurück kam, zogen allerdings schon die ersten Wolken auf – und zwar aus dem Landesinneren, wohin wir ja ursprünglich wollten. Im Auto entschieden wir uns dann um und fuhren einfach Richtung Norden. Nach ein paar Sackgassen, weil es leider keine durchgehende Küstenstraße gibt, landeten wir in Skerries. Dort waren wir schon einige Male an den Windmühlen, allerdings noch nie am Hafen. In der Hoffnung, weiter an der Küste entlang fahren zu können machten wir uns auf den Weg zum Hafen – und verbrachten dort die nächsten Stunden.

Skerries

Denn der örtliche Ruderverein veranstaltete dort heute eine Regatta, bei der es sehr viel zu gucken und anzufeuern gab.

Skerries Regatta

Vor dem kleinen Eisladen “Storm in a teacup” standen die Menschen Schlange, um ein leckeres Eis mit Marshmallows, Smarties und bunten Streuseln oder einfach einen Kaffee zu bekommen. Die Rudergemeinde grillte, feuerte an und tankte Kraft für das nächste Rennen.

Drumherum in Skerries

Der Hafen von Skerries liegt auf einer Halbinsel, der drei kleine Inseln vorgelagert sind. An zwei Stellen gibt es eine Art Umkleidekabine mit einem Steg, von dem man aus ins Wasser gehen kann. So konnten wir nicht nur die Ruder- und Segelboote beobachten sondern auch zahlreiche Schwimmer und einige Planscher.

Skerries

Das Highlight für die Kinder war jedoch der Spielplatz, der nicht besonders groß war, aber einen phänomenalen Ausblick hatte.

Spielplatz in Skerries

Und dann war da ja noch das Wetter. Es war sonnig, stürmisch, wolkig und ab und zu tröpfelte es – bis wir im Auto saßen. Noch beim Ausparken fing es an zu schütten. Als wir zu Hause ankamen, prasselten Hagelkörner auf das Autodach – doch beim Aussteigen begrüßte uns schon wieder die Sonne, die dann bis zum Untergang geblieben ist.

irisches Wetter