Wind und Wetter

Der Wind brachte also oftmals den Regen mit. Und leider war der Wind, der den Regen brachte, nicht immer optimal fürs Kitesurfen. Und manchmal kam der Regen auch ganz ohne Wind. Für all diese Fälle musste ein Alternativprogramm her, das sowohl die drei Kleinkinder wie auch die vier Erwachsenen zufrieden stellte und noch dazu mit einem 6-Wochen alten Baby absolviert werden konnte.

Unser erster Regenausflug führte uns über Dingle zum Slea Head. Innerhalb weniger Stunden konnten wir unseren aus Deutschland angereisten Freunden zeigen, was wir so auf dieser Insel lieben – die wunderschöne Landschaft, die freundlichen Bewohner und das wechselhafte Wetter. Ja, richtig! Das wechselhafte Wetter! Denn auch wenn es häufig regnet, es regnet selten ausdauernd. Und so hatten wir auch bei diesem Ausflug wieder Glück, und der Regen verabschiedete sich nach einer Weile und machte der Sonne Platz.

Aufgrund des Regens haben wir leider vieles nur aus dem Auto heraus gesehen.

Slea Head Drive im Regen

Die Mittagspause verbrachten wir in einem gemütlichen Pub in Ballyferriter mit einem sehr leckeren Irish Stew. Auf der Dingle Peninsula wird übrigens größtenteils Gälisch gesprochen – zum Glück können aber auch fast alle Bewohner Englisch. In den kleineren Ortschaften sind allerdings alle Straßenschilder auf Gälisch und in den Pubs sollte man sich nicht von den Beschriftungen auf den Toiletten verwirren lassen. Bei mná handelt es sich nämlich nicht um einen Rechtschreibfehler, sondern es ist die gälische Bezeichnung für Frau. Die Männer sollten hingegen hinter der Tür mit dem Schild „fir“ verschwinden.

Ballyferriter

Durch Zufall fanden wir diese wunderschöne Stelle hinter Ballycurrane:

irgendwo am Slea Head Drive

Im Sonnenschein ging es dann wieder zurück nach Inch und noch einmal kurz ins Meer – nach dem nassen und nebelverhangenen Tag hätte das keiner mehr erwartet. So ist Irland halt.

3 Kommentare

Kommentare sind geschlossen.