Badehaubenpflicht?!?

Das hier in den meisten öffentlichen Schwimmbädern Badehauben getragen werden müssen, hatte ich hier bereits erwähnt – wie sehr dies allerdings unsere Kinder prägt, hatte ich bislang unterschätzt. So war Lara nur schwer davon zu überzeugen, dass sie im Meer keine Bademütze tragen muss. 

Lara auf dem Weg ins Meer - MIT Badehaube

Abgesehen von der unüblichen Kopfbedeckung verliefen unsere Strandtage allerdings wie bei tausenden anderen Urlaubern an den Stränden in aller Welt. Die Väter bauten Sandburger, die Kinder machten sie wieder kaputt, alle tobten im Wasser, machten erste Erfahrungen auf dem Surfboard bzw. Milla auf einem Bodyboard, die Kinder sammelten Muscheln und vergruben die angeschwemmten Quallen und unsere jüngste Reiseteilnehmerin Emma übte fleißig Laufen. Noah und mein Programm war etwas weniger abwechslungsreich – Noah schlief und ich beobachtete das Geschehen und fotografierte alles, was sich nicht schnell genug verstecken konnte.

Strandtag

Und dann gab es noch eine weitere Strandaktivität – stündlich wurde der Windforecast, der Wellengang, die kleinste Bewegung der Blätter und einfach jeder Windhauch beobachtet und analysiert – und war der Wind dann endlich so wie gewünscht und ersehnt, verschwand Benni umgehend und war wenige Minuten später am Strand, um seinen Kite aufzubauen und sich aufs Wasser zu begeben. Da der Wind oft auch direkt den Regen mitbrachte, waren wir anderen froh, vom Wohnzimmerfenster aus Benni beobachten zu können. Jeder Sprung, jedes Sprüngchen, jeder Sturz und jedes Absaufen wurde von der Jury fachkundig kommentiert und teilweise mit Bild dokumentiert.

Benni beim Kitesurfen

Der Strand ist fürs Surfen (Wellenreiten) und Kitesurfen sehr gut geeignet und im Sommer werden hier viele Surfcamps angeboten. Mit Kleinkindern ist es am Inch Beach sehr schön, da man lange Zeit nur knietief im Wasser watet und die Kinder so im Meer spielen können. Trotz vieler Menschen und der Nebenfunktion als Parkplatz war der Sand sauber. Im Sammy’s – dem Strandrestaurant – kann man sowohl drinnen wie auch auf der Terasse sitzen und gut essen oder  einfach nur ein leckeres Bulmers oder Crean’s trinken. Und für die Camper unter euch: Einige Wohnmobile standen dort auch über Nacht direkt am Strand – ob das wirklich erlaubt war, wissen wir nicht, aber die Lage war wirklich grandios.

Camping am Inch Beach