Wir warten …

… und genießen währenddessen den irischen Sommer. Schon seit fast drei Wochen haben wir hier Sonnenschein und angenehme Temperaturen um die 20 C. Vielleicht ist das der Grund, warum der kleine Baby-Bruder keine Anstalten macht, aus seiner warmen und gemütlichen Bauchwohnung auszuziehen – er möchte nicht, das ich die wenigen Tage des irischen Sommers im Krankenhaus liegend verpasse.

Doch so langsam neigt sich die Wartezeit dem Ende entgegen, denn die Ärzte verlieren die Geduld und haben nun die Zwangsräumung beantragt.

Nachdem wir die letzten Nachmittage fast ausschließlich in unserem Garten verbracht haben, wollte ich heute vormittag gerne an den Strand. Meine beiden Töchter aber schrien lauthals nach dem Spielplatz und so machten wir uns nach dem Frühstück auf den Weg in den nahegelegenen Park. Doch zuvor musste ersteinmal die Fahrzeugfrage geklärt werden. Milla hatte schon frühzeitig klargestellt, dass ich für sie und den Rückweg den Buggy mitnehmen muss, denn dann wäre sie schließlich müde. Lara wählte erst das Fahrrad aus, fuhr bis zu unserem Gartentor und stellte dann fest, das Millas Laufrad doch besser sei. Da das aber natürlich auf Millas Größe eingestellt war – und damit für Lara viel zu klein – gingen Milla und ich langsam vor, während Benni und Lara das Rad umbauten. Am Parkeingang hatten sie uns dann schon eingeholt.

Parkeingang

Der Park ist wirklich super schön, bietet viel Fläche, viele unterschiedliche Bäume, Sträucher und Blumen und gut ausgebaute Wege rund um das Malahide Castle.

Malahide Park

Malahide Castle

Auf dem Gelände des Malahide Castle befindet sich seit letztem Herbst mein Lieblingsladen, der neben unendlich vielen schönen Dingen, die man dort kaufen kann, auch ein sehr gutes Café beherbergt. Nach einem leckeren zweiten Frühstück – für Benni und mich gab es Irish Breakfast und für die Kinder Pancake – und einem kurzen Bummel über die Verkaufsfläche ging es zu dem Spielplatz.

Avoca

Dort verbrachten wir die nächsten Stunden schaukelnd, rutschend, kletternd, balancierend, buddelnd und ich im Kreis laufend. Nach vier Stunden war Milla tatsächlich müde und wollte wieder nach Hause bzw. im Kinderwagen schlafen.

Spielplatz

Doch auf dem Heimweg gab es noch zu viele Verlockungen wie Mauern, zum Runterhüpfen, Bäume, zum Drumrumrennen und Eis, das aufgegessen werden möchte. Und so habe ich den Buggy eher als Handtaschenhalter durch die Gegend geschoben, denn Milla beschließt erst kurz vor unserer Haustür, nun endgültig müde zu sein – und so wird sie ohne Umweg zum Mittagsschlaf ins Bett befördert. Während Benni versucht, Herr über das Unkraut in unserem Garten zu werden und Lara Hüpfekästchen spielt, schreibe ich schnell und sichte und sortiere Fotos – wer weiß, wann ich das nächste Mal dazu komme …

Heimweg

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