Teil 1/3 – Die Fahrt in den Süden

Im Schlafanzug sind längere Autofahrten richtig gemütlich! Darüber freuten sich unsere Kinder, als wir sie am Pyjama Day aus dem Kindergarten abholten. Und dann begann unsere Reise in den Süden von Irland. Nachdem wir große Teile des Westen, Norden und Osten dieser Insel schon gesehen haben, fehlte uns noch der Süden – der Teil der Insel, der am Schönsten sein soll und der bei den Touristen im Sommer am Beliebtesten ist.

Ein grober Überblick, wo wir auf der Insel schon waren

Aber diese Tour sollte anders sein, als unsere bisherigen Wochenendtrips. Denn auch wenn die Insel relativ klein ist, ist die Südküste verhältnismäßig weit entfernt von Dublin – ein bis zwei Übernachtungen sind demnach sinnvoll. Außerdem ist mein Bauch inzwischen ziemlich dick und ein gemütliches Bett und ein schönes Hotelzimmer sind daher nicht zu verachtende Annehmlichkeiten. Daher suchten wir dieses Mal im Vorfeld bereits einen Ausgangsort für unsere Fahrten und buchten dort ein Hotel und schauten nicht wie sonst spontan, an welchen Ort es uns treibt und wo wir übernachten könnten.

Die Wahl fiel auf Bantry, ein kleines, gemütliches und buntes Fischerdorf im County Cork. Im Sommer soll es hier sehr touristisch sein, doch jetzt in der Vorsaison wirkte es noch verschlafen. Das von uns ausgewählte Hotel liegt am Ortsausgang direkt an der Bucht und die meisten Zimmer – so auch unseres – haben Blick auf das Wasser.

Nach dreieinhalben Stunden Fahrt hatten wir das Hotel erreicht und während Benni noch etwas in der Hotellobby arbeitete, enterten die Kinder die Badewanne und funktionierten das Hotelbett in ein Trampolin um.

Bantry, Co. Cork - Hotelzimmer und Ausblick

Der Hunger beschleunigte uns und trieb uns schnell wieder in den Eingangsbereich des Hotels und von dort direkt in das Restaurant. Dort gab es sehr leckeres Lachsfilet für Lara und mich, Sirloin Steak für Benni und eine riesige Portion Spaghetti Bolognese für Milla. Bemerkenswert hierbei war mal wieder der Stellenwert der Kartoffel in Irland – ein Hauptgericht ist kein Hauptgericht wenn eine Kartoffelbeilage fehlt. Und so gab es zu meinem Lachs mit Risotto und Gemüse auch noch Kartoffelgratin.

Gut gesättigt ging es für die Mädels Richtung Bett, Benni konnte noch zwei Saunagänge genießen und ich in Ruhe im Reiseführer lesen und die Routen für die nächsten Tage planen.